Über die trügerische Welt der Schönheits-Industrie

Olivia Attwood kündigt neue Doku an: "Sie ist ein echter Augenöffner"

Bild: Instagram/oliviajade_attwood
Bild: Instagram/oliviajade_attwood

Olivia Attwood ist für ihre Teilnahme an der 3. Staffel der Dating-Show "Love Island" 2017 bekannt. Die Ehefrau von AFC Sunderland-Profi Bradley Dack nahm außerdem an der britischen Version des Dschungelcamps teil und erschien in mehreren Serien. Ihre erste Doku brachte die 32-Jährige 2022 unter dem Namen "Olivia Attwood: Getting Filthy Rich" (dt. Wie man stinkreich wird) heraus. Nun kündigte der Reality-Star an, dass noch im Januar eine neue Doku herauskommen wird – diesmal steigt das Model tief in die Welt der Beautyindustrie ein und berichtet von ihren eigenen Erfahrungen.

"The price of perfection" [dt. Der Preis der Perfektion; d. Red.] ist mein neuester Dokumentarfilm, der im Januar herauskommt", erzählte sie Ende Dezember gegenüber Digital Spy. "Es ist ein tiefer Einblick in die gesamte Schönheitsindustrie - das Gute, das Schlechte, das Gefährliche, was die Leute tun, was die Dinge kosten und wer das meiste Geld verdient." Ihr neues Projekt betitelt sie als "wahren Augenöffner" und verriet, dass sie von diesem Thema wahrlich fasziniert sei, aber "ich war schockiert über einige der Dinge, die ich gesehen habe. Ich denke also, es wird die Augen öffnen."

"Ich war besessen"

Laut Digital Spy wird Attwood in der Doku Patienten und Ärzte für kosmetische Chirurgie interviewen und einige der Verfahren selbst ausprobieren. Die Drittplatzierte von "Love Island 2017" hat selbst mehrere Beauty-Eingriffe hinter sich und hat gegenüber The Times Einblicke in die Folgen ihrer Brustvergrößerung gegeben: "Ich war besessen und es war billig und ging schnell. Diese verdammten Brüste waren so schwer. Ich war ein Jahr lang glücklich, dann merkte ich, dass sie nicht zu meiner Figur passten. Das Gewicht der Implantate begann, meine Haut zu dehnen, und sie wurden immer tiefer und tiefer. Ich begann zu denken: 'Das ist nicht das, wofür ich mich entschieden habe.'"

"Ich probiere alles aus, was neu ist"

Das Model habe viele Behandlungen ausprobiert, um zu einem natürlicheren Look zu gelangen und erklärte außerdem :"Ich mache alles, was nicht chirurgisch ist - Botox, all die ausgefallenen Hautpflegeprodukte, Morpheus8 [Hautstraffung durch Kombination aus Radiofrequenz-Energie und Mirconeedling; d. Red.], Laser. Ich probiere alles aus, was neu ist. Ich mache hier und da ein paar Filler", so Attwood.

"Wir leben in einer imagebasierten Welt"

Die geborene Londonerin verriet außerdem, dass das " 'Natürliche', das die Frauen kaufen, nicht natürlich sei und warnte vor dem Boom der Schönheitschirurgie, wegen dem sich in England viele Frauen unters Messer leben, um ihr Selbstwertgeühl zu steigern und nach Perfektion zu streben. "Wir haben in diesem Land ein massives Problem mit Ästhetik und Injektionsmitteln. Die Welt, in der wir leben ist sehr imagebasiert und diese Dinge werden vor allem jungen Menschen als schnelle Lösung verkauft – du gehst rein, bist schnell wieder draußen und hast das Kleingedruckte überlesen."

"Ein gefährlicher Weg ins Nichts"

Nach ihrer Offenbarung sendete sie noch eine weitere wichtige Botschaft: "Früher waren diese Dinge etwas für die Reichen und Berühmten. Macht mit euren Haaren und eurem Make-up, was ihr wollt, aber eine Operation? Das ist unumkehrbar. Etwas an seinem Körper zu machen, nur weil es gerade im Trend ist, ist ein gefährlicher Weg ins Nichts." Es bleibt abzuwarten, welche interessanten Erkenntnisse noch mit der Doku einhergehen. Das Erscheinungsdatum steht allerdings noch nicht fest. 

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Janine Basler
08.01.2024